Stammzellen als Hoffnungsträger zur Heilung von Alzheimer

Clustersprecher Prof. Dr. Frank Edenhofer im ORF-Interview

In Tirol leiden etwa 11.000 Personen an Demenz, die meisten davon an Alzheimer. Bislang hat die Forschung noch kein wirksames Mittel für Alzheimer entdeckt.

 

Die WissenschaftlerInnen in Tirol kooperieren eng innerhalb des Life & Health Science Cluster Tirol, da Demenz ein breites und komplexes Forschungsfeld darstellt, und es die Expertise vieler Disziplinen benötigt.

Für die Analyse der Krankheit auf Ebene der Zellen und Moleküle werden biologische Grundlagen benötigt, auf welche weiter die Pharmakologie und Medizin anschließen um diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen zu untersuchen. Ebenso ist die Bewertung der sozioökonomischen Folgen von großer Bedeutung, da bei dieser Erkrankung Pflegekosten und weitere Kosten im Gesundheitssystem beachtet werden müssen.

Dank der engen Vernetzung der WissenschaftlerInnen im Life & Health Science Cluster Tirol, können solche Fragen gemeinsam gestellt und diskutiert, Anträge vorbereitet und gemeinsame Forschung betrieben werden.

ForscherInnen am Institut der Molekularbiologie, der Universität Innsbruck haben es geschafft, aus Blutzellen Gehirnstammzellen herzustellen. Dadurch steigt die Hoffnung auf eine mögliche Heilung durch die Verwendung von Stammzellen.

Univ.-Prof. Dr. Frank Edenhofer erklärt, dass re-programmierte Stammzellen verwendet werden um die Prozesse und Mechanismen besser verstehen und somit die Krankheit besser analysieren zu können. Die Hoffnung steigt, dass vielleicht in nächster Zukunft auch Medikamente so getestet werden könnten.

Mehr Informationen zu diesem Thema können Sie dem Interview-Beitrag des ORF entnehmen.

ORF Beitrag
00:00 / 03:44

Life & Health Science Cluster Tirol

 

c/o Institut für Molekularbiologie, LFU

Technikerstr. 25, Raum 2/33

6020 Innsbruck, Österreich

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